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Spanisch
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Eine bedeutende, zur indogermanischen Sprachfamilie gehörende westromanische Sprache, von deren Mundarten sich das Kastilische zur herrschenden Schriftsprache des Königreiches Spanien entwickelte. Sie bildet mit der portugiesischen, der galicischen und der katalanischen Sprache den iberoromanischen Zweig.
Spanisch wird als Mutter- und Zweitsprache im gesamten spanischen Staatsgebiet und im Bereich der ehemaligen spanischen Kolonien, insbesondere in den überwiegenden Staaten Süd- und Mittelamerikas sowie teilweise auf den Philippinen gesprochen. Mit rund 250 Mio. Sprechern ist die spanische Sprache nach dem Chinesischen und dem Englischen die dritthäufigste Sprache der Welt. Nach der spanischen Verfassung von 1978 ist das Kastilische, welches von rund 30 Mio. Muttersprachlern gesprochen wird, die offizielle Sprache in Spanien.
Die spanische Schriftsprache ging aus dem Dialekt des Kastilischen hervor. Seine Sonderstellung gegenüber den anderen spanischen Primär-Dialekten erlangte es im Verlaufe der Reconquista. 1479 wurde das Kastilische endgültig zur Schriftsprache des Königreichs Spanien. Andere Dialekte sind das Aragonesisch (im Osten), Leonesisch (im Westen), Andalusisch (im Süden) mit arabischen Elementen durchsetzt und das Galicische, das mehr Ähnlichkeit mit dem Portugiesischen besitzt.
Jedoch werden in der heutigen Zeit diese bisher als Dialekte geltenden Varianten immer häufiger als selbständige romanische Sprachen gegliedert. Trotz der Größe seines Verbreitungsgebietes stellt das Hispanoamerikanische ebenfalls eine eigene, relativ homogene Varietät des Spanischen dar. Es ist mehr vom Andalusischen geprägt mit Einflüssen der jeweilig ansässigen Indianersprachen.
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