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Lakota
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Darunter versteht man die Sprache der westlichen oder Teton-Sioux. Mehr ein Dialekt, als eine Sprache, ist das Lakota ein Teil der Mississippi-Tal-Gruppe des siouanischen Zweiges der Yuchi-Siou-Sprachfamilie. Die Sprache der Sioux teilt sich in die drei Dialekte: Dakota, Nakota und Lakota, die sich fast nur durch den unterschiedlichen Gebrauch der Buchstaben d, n und l unterscheiden. Die Teton-Sioux werden heute allgemein, ebenso wie ihre Sprache, mit „Lakota“ bezeichnet.
Sie stellen heute auch mit einer Population von über 50.000 Menschen unter den Sioux die größte sprachliche Gruppierung und nach den zu den Athapasken zählenden Navajo im Südwesten, die zweitgrößte indianische Volksgruppe in den USA. Auch in historischer und politischer Sicht sind sie bedeutender als all ihre anderen Dakotaverwandten. Sie waren der Inbegriff der Prärieindianer mit so bekannten Häuptlingen wie SITTING BULL, CRAZY HORSE, RED CLOUD u.v.a. und sie sind eng mit dem in der Geschichte so bedeutenden Ereignis der „Schlacht am Little Big Horn“ verbunden, wie auch mit dem an ihnen verübten Massaker durch die US-Armee, im Winter 1890 in Wounded Knee.
Ihre Sprache wird von den sieben Unterstämmen der Teton, die früher die sogenannten „Sieben Ratsfeuer“ bildeten, gesprochen. Ihre Angehörigen leben heute in den amerikanischen Reservationen Pine Ridge, Rosebud, Lower Brule, Cheyenne River und Standing Rock im US- Bundesstaat South Dakota.
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