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Chol
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Mittelamerikanisches Volk der Chol-Chontal-Untergruppe des Chol-Zweiges der Chol-Tzeltal-Gruppe der Maya-Quiché-Zoque-Sprachfamilie, das westlich von Palenque, im Norden des mexikanischen Bundesstaates Chiapas, im Grenzgebiet zu Tabasco seinen Lebensraum hat und sich wiederum unterteilt in die beiden eng verwandten Untergruppen:
- Tila (Tila Chol) - mit etwa 43.870 Angehörigen (2000), von denen etwa 10.000 monolingual sind, in Tila, Vicente Guerrero, Chivalito und Limar. Ihre Sprache ist zu 86% verständlich mit dem Sabanilla und 82% mit Tumbalá.
- Tumbalá (Ch’ol de Sabanilla) - mit etwa 90.000 Angehörigen (1992), von denen ca. 30.000 monolingual sind, in Tumbalá, Sabanilla, Misijá, Limar, Chivalita und Vicente Guerrero. Die Grundnahrungsmittel der Chol ist der Mais. Sie bauen aber auch Reis, Kartoffeln, Kaffee, Zuckerrohr und Gemüse an und leben ebenso von der Jagd und der Schweinezucht. Gewöhnlich wohnen sie in Hütten, die mit Palmdächern gedeckt sind. Die Stadt Tila im Südosten Mexikos ist für sie ein bedeutendes religiöses Zentrum.
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