Sprachreisebericht Frankreich – Montpellier
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Der Süden Frankreichs ist einfach ein Traum! Lange habe ich mich auf meine Sprachreise nach Frankreich vorbereitet und war gespannt, was mich erwartet. Einen ersten Eindruck von diesem wunderbaren Land bekomme ich in der Stadt Montpellier nahe der Mittelmeerküste.

Meine Sprachreise nach Montpellier habe ich zwar im späten Herbst angetreten – trotzdem begrüßen mich am Flughafen Sonnenstrahlen. Ein wenig frisch weht der Wind vom Meer her. Auf meinem Weg durch die Stadt begeistern mich bereits die herrlichen Plätze und Gebäude, viele davon historisch. Kurz in der Unterkunft einchecken, und dann breche ich wieder auf, um mich in Montpellier ein wenig umzuschauen.
Der Place de la Comédie ist wie geschaffen für eine Pause – zu schauen gibt es genug. Herrschaftliche Gebäude rund um den imposanten Platz und die vielen flanierenden Menschen! Das Essen ist etwas teuer – doch die tollen Impressionen vom Leben in Frankreich sind es wert.
Doch ich bin ja hier, um Französisch zu lernen. Am nächsten Morgen steht der erste Besuch der Sprachschule in Montpellier auf dem Plan. Das Schulgebäude macht einen fantastischen Eindruck! Der repräsentative Treppenaufgang der Stadtvilla führt mich zu den Räumlichkeiten, in denen der Unterricht stattfindet. Die Lehrer empfangen mich sehr herzlich. Dass mein Schulfranzösisch noch etwas holprig ist, stellt überhaupt kein Problem dar. Die Lehrer sprechen so deutlich, dass ich dem Probeunterricht gut folgen kann.
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Schüler aus aller Welt haben bereits Sprachkurse in Montpellier gebucht, um ihrer französischen Aussprache Schliff zu verleihen und Neues zu lernen. Jeder macht motiviert im Unterricht mit, alle werden gefordert und gefördert. Eine sehr kommunikative Runde, man findet sofort Anschluss. In der geselligen Mittagsgesellschaft gibt es Käse und Wein – wie jeden Montag in der Schule. In dieser lockeren Atmosphäre kommen alle Schüler rasch ins Gespräch, und auch die Neuen stehen nicht lange allein da. So macht Französisch lernen Spaß – ich bekomme Lust, mal wieder länger die Schulbank zu drücken.
Das optionale Freizeitprogramm für die Woche lässt keine Wünsche offen. Verschiedene Ausflüge, Stadtbesichtigungen und sogar gemeinsame Kochabende stehen zur Auswahl. Bei Interesse einfach melden! Schade, dass Montpellier nur ein kleiner Zwischenstopp auf meiner Tour ist. In dieser Stadt lohnt definitiv ein längerer Aufenthalt. Doch zumindest für eine Stadtführung am Nachmittag reicht meine Zeit noch.
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Thiery, einer der Lehrer, spielt den Fremdenführer und lockert die Besichtigung mit eine spannenden Geschichte auf – auf Französisch, versteht sich. Lebendiger Unterricht, bei dem ich am Nachmittag viel über den Palais de Justice, das Aquädukt, den Arc de Triomphe, die Université und viele weitere Sehenswürdigkeiten erfahre. Zum Schluss gibt Thiery noch ein paar Tipps, wo man am besten essen kann. Bloß nicht am Place de la Comédie – da gehen nur die Touristen hin, und die Preise sind viel zu üppig!
Tags darauf folge ich seinem Rat und gehe mit meinen neuen Bekannten in ein Café, das romantisch in einer der verwinkelten Gassen liegt. Animiert tauschen wir uns über unsere Erlebnisse aus. Jetzt haben wir es kennen gelernt – das berühmte Savoir Vivre der Franzosen!
Am nächsten Morgen muss ich leider schon au revoir sagen, aber nach Montpellier kehre ich sicherlich noch einmal zurück!
Ein Reisebericht von Kathrin Jünemann – europartner reisen.