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Die Sprachpsychodramaturgie (PDL) – Neue Wege in der Fremdsprachenvermittlung

20.09.2012 08:39 Walter Brandl

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Ein Gastbeitrag von Brigitte Calenge, Französisch Sprachtrainerin und Geschäftsführerin von Vive – lebendiges Französisch in München, zum Thema Sprachpsychodramaturgie (PDL).



Seit 1996 liegt mir am Herzen diesen pädagogischen Ansatz bekannt zu machen, weil er die Qualität meines Unterrichts grundsätzlich erhöht hat. Ein paar Worte dazu:

Die Sprachpsychodramaturgie – auch PDL genannt (aus dem Französischen:
Psychodramaturgie Linguistique) wurde von Bernard und Marie Dufeu seit 1977 speziell für den Sprachunterricht mit Erwachsenen entwickelt. Bernard und Marie dazu:

” Die PDL ist Teil einer “Pädagogik des Seins”, die Teilnehmer/innen als Individuum ins Zentrum des Erwerbsprozesses stellt. Sie unterscheidet sich von einer “Pädagogik des Habens”, die auf das Vermitteln von Inhalten und auf Ziele gerichtet ist, die in Abwesenheit der Gruppe festgelegt werden. In der PDL wird das Leben der Gruppe in der Zusammensetzung der Übungen und in der Auswahl der Themen einbezogen. Die Teilnehmer/innen erleben die Fremdsprache, indem sie miteinander kommunizieren und erwerben sie dadurch unmittelbar.”

Die Sprachpsychodramaturgie geht neue Wege in der Fremdsprachenvermittlung. Sie setzt konsequent den kommunikativen Ansatz um, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht – nicht das Lehrbuch oder ein vorgefertigtes Programm. Die Methode schafft einen Rahmen, der das Ausdrücken der eigenen Gedanken erleichtert und lebendige Kommunikation ermöglicht. Über den individuellen Kontakt zur Sprache und die Interaktion mit dem/der Sprachtrainer/in und anderen Teilnehmern erlebt der Einzelne die Sprache als Mittel zur Begegnung. Der/die Sprachtrainer/in wird zum Begleiter der Teilnehmer auf ihrer individuellen Entdeckungsreise in der neuen Sprache.

Sprachtrainer/innen entdecken Wege wie sie:

  • authentische Kommunikation im Kurs ermöglichen
  • gezielter auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer eingehen können
  • Kreativität und Spontaneität von Lehrenden und Lernenden wecken bzw. erweitern
  • ohne Lehrbuch unterrichten
  • die Sprechlust der Teilnehmer anregen
  • in heterogenen Gruppen so unterrichten können, dass alle profitieren
  • Intensiv- und Extensivkurse effizienter durchführen
  • Einzelunterricht lebendig und abwechslungsreich gestalten

und last, but not least …

  • Sprachhemmungen im Unterricht tatsächlich abbauen

 

> Weitere Informationen zur PDL finden Sie auf: www.pdl-verband.com

 

Ausbildung auf Grundlagen der PDL
Ab 12. Oktober 2012 biete ich in München eine Vive Ausbildung auf Grundlagen der PDL. Elemente aus der Relationellen Dramaturgie (Daniel Feldhendler), der Suggestopädie sowie die von mir entwickelten Vive Methoden ergänzen das Gesamtkonzept.

> Format: 6 Wochenenden, alle 4 bis 6 Wochen, bis Mai 2013.
> Detaillierte Informationen und Anmeldung auf www.vive-sprachtraining.de
> Noch 3 Plätze frei.

 

Schnupperworkshops in München!

4 Termine zur Auswahl:

  • Dienstag, 25. Septemper
  • Freitag, 28. September
  • Montag, 1. Oktober
  • Mittwoch, 3. Okt. (Feiertag)

Zeiten: 19.00 – 21.00 Uhr
Kosten: 10 €
Ort: Vive Institut – Matthias-Mayerstr. 3 – 81379 München-Thalkirchen (U3 Haltestelle)
Anmeldung: formlos per E-Mail. Bitte Telefonnummer angeben: info@vive-sprachtraining.de

 

Außerdem…

Le français autrement – Französisch anders lehren!

Ich bin auf der Suche nach 1 bis 2 Französisch Sprachtrainerinnen (Muttersprachlerinnen), mit Unterrichtserfahrung, in München lebend, die sich von diesem methodischen Ansatz angesprochen fühlen und Lust haben sich in das Abenteuer eines anderen Unterrichts zu begeben.

Je me réjouis de vous connaitre!

Cordialement

 

Kontakt

Brigitte Calenge
Matthias-Mayer-Str. 3
81379 München
Tel: 089/ 6 42 61 26
Web: www.vive-sprachtraining.de
Web: www.lebendige-trainings.de
E-Mail: info@vive-sprachtraining.de

 

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Tags: Brigitte Calenge, Französisch lehren Seminar, Französisch lernen München, PDL Methode zum Sprachen lernen, Sprachkurse Französisch München, Sprachpsychodramaturgie, Vive Sprachtrainings

Kategorien: Lernmethoden, Sprachschulen

Über Sinn und Unsinn von Muttersprachlern als Fremdsprachenlehrer

31.05.2012 09:06 Walter Brandl

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Ein Vorschlag zur (Um)Orientierung auf Kompetenz – Ein Gastbeitrag von Michael Raible – Student der Neueren Fremdsprachen und Fremdsprachendidaktik B.A. und freiberuflicher Nachhilfelehrer -



Die Debatte um den Einsatz von Muttersprachlern als Fremdsprachenlehrer gibt es nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Doch weiß immer noch niemand so richtig, ob jetzt eher ein Muttersprachler oder ein Nicht-Muttersprachler besser für den Fremdsprachenunterricht geeignet ist. Die klare Antwort darauf, ist das Dilemma des Fremdsprachenunterrichts – es gibt sie nicht. Dieser Artikel soll zum einen zeigen, dass Muttersprachler nicht per se die besseren Fremdsprachenlehrer sind und dass auch Nicht-Muttersprachler nur unter gewissen Vorraussetzungen wirklich zum Lehren von Fremdsprachen geeignet sind.

Muttersprachler sind unbestritten und zweifelsohne die kompetentesten Sprecher einer “Fremd”sprache, da diese für einen Muttersprachler nicht Fremd ist. Auch kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es bei trainierten (und trainiert ist das Stichwort) Muttersprachlern beim Lerner eher zum Gefühl des authentic learning input kommt. Wobei sich der authentische Input hier rein auf die (Aus)Sprache bezieht. Wie authentisch und lebensweltbezogen der Unterricht dann ist, lässt sich allein aufgrund der Tatsache einen native speaker als Lehrer zu haben, nicht beantworten. Aber die viel wichtigere Frage ist: Wie oft beherrscht ein Muttersprachler auch die Problematik des Erlernens einer Sprache, beziehungsweise: Wie viel Erfahrung hat er beim Erlernen der jeweiligen Zielsprache, indem Fall also seiner Eigenen?

So gibt es im Fremdsprachenunterricht immer wieder das Problem der Fragen nach dem “warum?”
An dieser Stelle kommt von Muttersprachlern häufig die, absolut berechtigte, Antwort: “Das ist etwas, das man aus dem Gefühl heraus macht.” Zu einem gewissen Teil stimmt das auch; Muttersprachler denken nur äußerst selten über das was sie sagen nach. An dieser Stelle sei erwähnt, dass hier von untrainierten Muttersprachlern die Rede ist. Gleichwohl kommen auch trainierte beziehungsweise ausgebildete Muttersprachler bei verschiedenen Themen ins Straucheln. Es soll keinesfalls behauptet werden, dass trainierte Nicht-Muttersprachler keine Probleme beim Vermitteln schwieriger Inhalte hätten, aber der entscheidende Vorteil, den ein non-native speaker hat, ist definitiv, dass er vor genau diesen Problemen schon einmal stand und sie, hoffentlich, überwunden hat. Das heißt für einen Nicht-Muttersprachler ist es oft sogar einfacher zu verstehen wo das Problem liegt, da er die Interferenzen der eigenen Muttersprache mit der zu Erlenenden kennt.

Nur allzu oft kommt die Diskussion des einsprachigen Fremdsprachenunterrichts auf, zudem muttersprachliche Lehrer offensichtlich einen natürlicheren Zugang haben. Dazu ein kleiner Denkanstoß:

Stellen sie sich vor sie sitzen allein in einer Gruppe Fremder in Russland in einer Sprachenschule und wollen die russische Sprache lernen. Nun kommt der Lehrer, der obendrein auch noch russischer Muttersprachler ist und sich daher auf allen sprachlich relevanten Ebenen (Phonetik, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik) anders ausdrückt als sie es würden und versucht 2 Stunden lang sie auf russisch vom zu behandelnden Thema zu überzeugen. Die Reaktion dürfte klar sein.

Da diese Diskussion aber eines weiteren Artikels bedürfte nun zurück zum eigentlichen Thema. Da ein Nicht-Muttersprachler die Interferenzen der beiden Sprachen zumindest kennen sollte, kann dieser bei einem auftretenden Problem ganz anders reagieren und ganz andere Erklärungsversuche leisten als ein Muttersprachler. Stscherba schrieb dazu: „Man kann die Muttersprache der Lerner aus dem Klassenraum verjagen, aber nicht aus ihren Köpfen.“ Natürlich kann es auch ab und an von Vorteil sein, einen muttersprachlichen Lehrer zu haben. Dies gilt vor allem in den obersten Niveau-Stufen.

Als Zwischenfazit ist festzuhalten:
Ja Muttersprachler sind sprachlich kompetenter als NichtMuttersprachler. Und Nein Muttersprachler sind nicht prinzipiell die bessere Lösung wenn es um Fremdsprachenunterricht geht; vor allem dann nicht, wenn es um Business English geht. Überrascht? Denken sie mal darüber nach wie oft sie in der Geschäftswelt wirklich mit englischen Muttersprachlern zu tun haben und wie oft sie in Kontakt mit asiatischen, russischen oder süd-amerikanischen Geschäftspartnern treten.

Auch wissenschaftliche Quellen bestätigen, dass Nicht-Muttersprachler oftmals viel tiefere Einblicke in die relavanten grammatikalischen Felder haben. Was darauf zurück zu führen ist, dass eine Zweitsprache nunmal, wenn sie gelernt wird und nicht, wie im kindlichen Alter üblich, aufgenommen und schlichtweg gesprochen wird, anders gelernt wird als die Erstsprache. Ein ebenfalls nicht zu verachtender Aspekt für die Diskussion ist allerdings, dass die Sprachlehrforschung gezeigt hat, dass Muttersprachler dann geeignet sind, wenn sie sich in der Muttersprache der Lerner auch problemlos ausdrücken und verständigen können. Dazu gehört neben einem Studium der Sprache auch die Kenntnis der kulturellen Einflüsse. Nur so kann sich ein Sprecher in der anderen Sprache wohlfühlen und Probleme der Lerner erkennen, die z.B. von Interferenzen mit der Muttersprache der Lerner herrühren (Deutsche Lehrer und Lerner können ein Lied davon singen, wenn es um die Verwendung des englischen Present Perfect geht). Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass ein Nicht-Muttersprachler nur dann geeignet ist, wenn er sich in der Zielsprache fast genauso gut Verständigen kann, wie in seiner Muttersprache. Es kommt also vor allem auf Kompetenz und nicht auf den sprachlichen Hintergrund an.

Wenn Sie das nächste Mal überlegen, ob Sie eher einen Muttersprachler oder NichtMuttersprachler als Lehrer haben möchten, denken Sie nur darüber nach, was die jeweilige Person berechtigt zu Unterrichten. Allein die Kenntnis der Sprache reicht nunmal nicht aus, um eine Sprache sinnvoll und verständlich zu Lehren. Genauso wenig, wie die bloße Kenntnis über das Unterrichten einer Sprache.

 

Kontakt
Michael Raible
Mail: M.Raible88@gmx.de
XING: Michael Raible

 

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Tags: Fremdsprachenlehrer, Fremdsprachenunterricht, Michael Raible, Muttersprache, Muttersprachler, Muttersprachlicher Sprachlehrer, Muttersprachlicher Unterricht, Nicht-Muttersprachler

Kategorien: Fachautoren-Artikel, Lernmethoden

Bilinguale Babys lernen Sprachen im eigenen Rhythmus

27.09.2011 07:15 Walter Brandl

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Zahlreiche Studien zeigen, dass Kinderhirne große Leistungen vollbringen. So können bereits wenige Monate alte Säuglinge die typischen Laute und die Sprachmelodie ihrer Muttersprache mühelos erkennen.



Doch wie sieht das bei Säuglingen aus, die mehrsprachig aufwachsen? Wann erkennen sie ihre Muttersprachen? Dies untersuchten amerikanische Forscher der University of Washington in einer im Fachmagazin “Journal of Phonetics” erschienenen Studie. Dabei fanden Sie heraus, dass sich bei bilingualen Säuglingen, die Phase der entscheidenden Sprachprägung weiter nach hinten verschiebt.

Die Forscher untersuchten jeweils eine Gruppe mit einsprachigen Kindern und eine Gruppe bilingualer Kinder unterschiedlichen Alters. Die Kinder stammten aus rein englischen, rein spanischen und spanisch-englisch gemischten Haushalten und wurden über ein Jahr hinweg untersucht. In regelmäßigen Abständen unterzogen sich die kleinen Probanden diversen Sprachtests. Die Säuglinge trugen während der Tests eine leichte Kappe mit Elektroden, die ihre Hirnströme aufzeichneten. In den Tests hörten die Kinder zunächst verschiedene Laute, die in beiden Sprachen vorkommen. Dazwischen ertönten ab und zu einzelne typisch spanische oder typisch englische Laute. Mittels eines Elektroenzephalogramms (EEG) wurde durch Hirnstromsignal angezeigt, ob die Säuglinge die kontrastierenden Sprachmuster erkennen.

Die Forscher konnten deutliche Unterschiede bei den sechs bis neun Monate alten Kindern feststellen. Während das Gehirn einsprachiger Säuglinge auf Sprachlaute sowohl aus dem Englischen als auch aus dem Spanischen reagierte, zeigte das EEG bei bilingualen Kindern gar keine Hirnstromsignal. Im Gegensatz dazu reagierten die Gehirne von einsprachigen Kindern im Alter von zehn bis zwölf Monaten nur noch auf Laute ihrer Muttersprache. Bei Kindern, die zweisprachig aufwachsen, registrierten die Forscher in derselben Entwicklungsphase erstmalig überhaupt Hirnstromsignale. Durch die Messung von Gehirnreaktionen konnten die Forscher außerdem erkennen, welche Sprache die zweisprachigen Kleinkinder präferieren.D

Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass sich das Gehirn bilingualer Babys offenbar nach einem anderen Zeitplan auf eine Sprache festlegt als das von einsprachigen Babys. Die Forscher gehen davon aus, dass das Gehirn bilingualer Kinder länger flexibel bleibt, um die große Vielfalt unterschiedlicher Sprachlaute in zweisprachigen Umgebungen besser verarbeiten zu können.

>>> Quelle: SprachenNetz

>>> Mehr Informationen zur Studie: www.sciencedirect.com

 


 

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Tags: Babys Sprachen lernen, bilinguale Babys, frühkindlicher Spracherwerb, Kinder Sprachen lernen, SprachenNetz, Studie Sprachen lernen

Kategorien: Lernmethoden

„Suggesto….. was?“ oder „Was ist eigentlich Suggestopädie?“

13.06.2011 12:06 Walter Brandl

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Ein Artikel über Suggestopädie von unserer Gastautorin Silke Rische – Ganzheitliches, suggestopädisches Lehren und Lernen im Zusammenhang mit dem Erlernen von Fremdsprachen.



Was ist Suggestopädie? Suggestopädie ist eine ganzheitliche Lehr- und Lernmethode, bei der alle Sinne in den Lernprozess mit einbezogen werden. Es wird mit Elementen von Spielen, Musik, Bewegung und Entspannung gearbeitet. Dabei werden verschiedene Lerntypen berücksichtigt, so dass jeder auf seine optimale Art lernen kann. Man kann auch sagen: Didaktik ist die Kunst des Lehrens. Methodik ist die Kunst, die Lerninhalte gut zu verpacken. Und die Suggestopädie verpackt auf ihre Art diese Lerninhalte, damit Lernen nachhaltig, beschleunigt, effektiv, kreativ und kurzweilig wird.

„Nicht Englisch lernen als Wissenschaft und Selbstzweck steht im Vordergund. Ich versuche in meinen Kursen den Wunsch der meisten Englischlernenden zu erfüllen: Spontan Englisch sprechen, ohne dabei in die Sprachwissenschaft abzudriften.“

Seit Prägung des Begriffs Suggestopädie vor über 40 Jahren durch Georgi Lozanov in Bulgarien sind viele neue Erfahrungen mit dieser Methode gemacht worden und sie wurde stetig weiterentwickelt. Bei der Planung des suggestopädischen Unterrichts werden die Bedürfnisse des Themas, der Lehrperson und die der Teilnehmer berücksichtigt. Dadurch entstehen immer wieder neue „Choreographien“ der Unterrichts- bzw. Trainingsgestaltung.

Wirkfaktoren dieser Unterrichtsmethode sind:

  • Einsatz von Musik und Bewegung
  • Wechselnde Sozialformen, die das Gruppenklima fördern
  • Einsatz spielerischer Elemente
  • Multisensorik / Lernen mit allen Sinnen
  • Ansprechend gestaltete Räume und entsprechendes Lernmaterial
  • Entspannungsverfahren
  • Wohlwollende Grundhaltung der TrainerInnen sich selbst und den Lernenden gegenüber
    Stressfreie Seminaratmosphäre
  • Rhythmisierung des Unterrichts

„All dies trägt dazu bei, dass die Lernenden den Lernstoff schneller, angenehmer und nachhaltiger aufnehmen können.“

Die Deutsche Gesellschaft für Suggestopädisches Lehren und Lernen gem. e.V. (kurz: DGSL) ist der Fachverband der Suggestopädinnen und Suggestopäden in Deutschland. Ihr Ziel besteht darin zu zeigen, wie einfach und doch nachhaltig Lehren und Lernen sein können und wie viel Freude alle Mitwirkenden dabei haben können.

Die DGSL wurde 1987 in Siegen gegründet und hat heute ihren Geschäftssitz in Pastetten bei München. Bundesweit hat die DGSL ca. 400 Mitglieder, die ganzheitlich tätig sind und in den Bereichen Schule, Hochschule, Industrie und Wirtschaft arbeiten. Daneben stehen Ansprechpartner und Partnerverbände in verschiedenen europäischen Ländern und den USA zur Verfügung. Eine Ausbildungskommission sorgt dafür, dass suggestopädische Ausbildungen einheitlich gestaltet und Qualitätsstandards für die einzelnen Arbeitsgebiete entwickelt werden.

Bundesweit werden Suggestopädieausbildungen angeboten.
Ein wichtiger Pfeiler der DGSL sind die Regionalforen. Sie sind Anlaufstelle für alle Personen, die Wissen vermitteln und an kreativen und aktivierenden Lehr- und Lernmethoden interessiert sind: Trainer, Ausbilder, Multiplikatoren, Referenten, Dozenten, Lehrende und Menschen, die in Aus- und Weiterbildung tätig sind. Zur Zeit gibt es zwei Regionalforen, und zwar in Bergisch-Gladbach und in München. Im Oktober 2011 wird rische’s Seminar & Business Center in Drolshagen Regionalforum für NRW (Raum Südwestfalen).

Wer die Methode besonders intensiv erleben möchte, kann dies einmal jährlich auf dem DGSL-Kongress tun. Dieser Kongress findet abwechselnd national und international statt und dient dem Austausch und der Weiterbildung der Mitglieder und suggestopädie-fremder Interessenten. In Workshops, Seminaren, Vorträgen und Diskussionen erhalten die Kongressteilnehmer zahlreiche Vorschlägen zur lebendigen Gestaltung ihres Unterrichts.

Im nächsten Jahr feiert die DGSL ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskongress und einem Feuerwerk an Methoden: Termin: 20. – 22. April 2012 im Kardinal-Döpfner-Bildungszentrum in Freising (bei München).

Ein Artikel von Silke Rische – rische’s Seminar & Business Center e.K.

Kontakt:
rische´s Seminar & Business Center e.K.
Eichendorffstr. 5
57489 Drolshagen
info@risches.de
www.risches.de

 


 

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Tags: DGSL, Englisch lernen Suggestopädie, Sprachen lernen Suggestopädie, Suggestopädie

Kategorien: Lernmethoden

Die Sprachpsychodramaturgie – Neue Wege in der Fremdsprachenvermittlung

03.02.2011 14:48 Walter Brandl

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Ein Artikel über die Fremdsprachen-Lernmethode PDL – Psychodramaturgie Linguistique von unserer Gastautorin Brigitte Calenge – Vive Lebendige Trainings und Präsentationen.

 

 

Die Sprachpsychodramaturgie – auch PDL genannt (vom Französischen: Psychodramaturgie Linguistique) wurde von Bernard und Marie Dufeu seit 1977 speziell für den Sprachunterricht mit Erwachsenen entwickelt.

“Seit 1996 liegt mir am Herzen diesen pädagogischen Ansatz bekannt zu machen, weil er mein Leben als Sprachtrainerin grundsätzlich verändert hat. Ein paar Worte dazu …

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Tags: Französisch lehren, Französisch lernen, Fremdsprachen lernen, PDL, PDL Trainer, PDL Verband, Psychodramaturgie Linguistique, Sprachlernmethoden, Train the Trainer Kurse

Kategorien: Lernmethoden

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